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Donnerstag, November 21, 2013

Laser-WM im Oman: Starker Finalauftakt von Philipp Buhl



Laser-WM im Oman: Starker Finalauftakt von Philipp Buhl
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Philipp Buhl hat bei der Laser Weltmeisterschaft im Oman zum Auftakt der dreitägigen Finalserie mit Rang zwei ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der Allgäuer rückte mit dieser herausragenden Leistung den Podiumsplätzen ganz nah und kann in den verbleibenden fünf Rennen nach einer WM-Medaille greifen.

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Philipp Buhl hat bei der Laser Weltmeisterschaft im Oman zum Auftakt der dreitägigen Finalserie mit Rang zwei ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der Allgäuer rückte mit dieser herausragenden Leistung den Podiumsplätzen ganz nah und kann in den verbleibenden fünf Rennen nach einer WM-Medaille greifen.

Das Gesamtklassement führt weiter der achtmalige brasilianische Laser-Weltmeister Robert Scheidt (27 Punkte) vor dem Zyprioten Pavlos Kontides (36 Punkte) und dem Schweden Jesper Stalhein (42 Punkte) an. Philipp Buhl (43 Punkte) verbesserte sich mit nur noch einem Punkt Rückstand auf den Skandinavier auf Platz vier.

Das erste Finalrennen nach der viertägigen Vorrunde prägten gemeinsam Nick Thompson und Philipp Buhl. Beiden war ein guter Start gelungen, in dessen Folge zunächst der bereits mit einer Frühstart- und einer Regel-Disqualifikation doppelt belastete Brite die Führung übernahm. Aus Position fünf angreifend, gelang Buhl erneut eine schnelle und überzeugende Aufholjagd. Er überrundete auch Thompson und führte das Rennen bis zum letzten Vorwindgang an. An dessen Ende musste der Deutsche jedoch dem Engländer mit einer Bootslänge Rückstand wieder den Vortritt lassen.

„Ich wollte dann lieber meinen zweiten Rang verteidigen und Nick nicht mehr attackieren um keine Bestrafung zu riskieren. Für mich war das ein sehr guter Einstieg ins Finale. Ich habe erneut ein gutes Ergebnis in leichten Winden erzielt. Das macht mich glücklich“, sagte der 23-jährige Hoffnungsträger des Deutschen Segler-Verbandes (DSV).

Sowohl Thompson als auch Buhl genossen ihr spannendes Spitzenduell. „Es war ein toller Kampf mit Philipp“, sagte Thompson, der sich mit seinem Tagessieg von Platz 22 auf Platz 15 verbesserte und trotz seiner beiden Disqualifikationen immer noch an seine Medaillenchance glaubt: „Ich wäre nicht hier, würde ich nicht bis zuletzt daran glauben und darum kämpfen.“ Wie Buhl gilt auch Thompson als Starwindexperte mit Schwächen in leichten Winden. Beide belehrten ihre Kritiker und sich selbst im neunten Rennen eines Besseren und meisterten die flaue Brise zwischen fünf und acht Knoten glänzend.

Robert Scheidt dagegen ließ am Donnerstag mit Rang elf ebenso wertvolle Punkte liegen wie einige andere Top-Segler dieser Weltmeisterschaft. Der zweitplazierte Pavlos Kontides musste mit Rang 16 zufrieden sein, der drittplatzierte Jesper Stalheim ärgerte sich zum Finalauftakt über Rang 18. Der auf Platz sechs hinter Philipp Buhl zurück gerutschte Niederländer Rutger Schaardenburg ging erst als 23. über die Ziellinie. „Es ist ganz beruhigend, dass sich einige der Großen gleich zu Beginn ein paar dicke Punkte eingefangen haben“, sagte Philipp Buhl, „ich selber bin extrem glücklich darüber, dass ich die Leichtwindphase hier so gut überstanden habe. Am Freitag könnte es wieder mehr Wind geben. Ich würde mich darüber sicher nicht beklagen.“

Bundestrainer Thomas Piesker sagte am Abend in der Al-Mussanah Sports City: „Philipp hat heute mit seinem guten Ergebnis einen sehr wichtigen Schritt getan. Aber Crunchtime ist Freitag! Dann stehen drei Rennen an und es wird sich entscheiden, wer am Samstag wirklich um die Medaillen kämpfen kann. Philipp hat sich heute eine sehr gute Ausgangsbasis für das Finale geschaffen.“

Am Freitag wird das am Donnerstagnachmittag aufgrund eines Gewittersturms ausgefallene Rennen zehn nachgeholt. Anschließend stehen die Rennen elf und zwölf auf dem Programm. Die WM endet am 23. November mit den letzten beiden der maximal 14 Rennen.

Am Vorabend der Finalrunde hatten die Veranstalter, das Sportministerium des Oman und die nationale Segelinitiative Oman Sail, alle 126 WM-Starter, ihre Trainer und das Organisationsteam zur Halbzeitparty in der Al Mussannah Sports City eingeladen. Zwischen Kamelen, landestypischen Speisen wie Haris, Baklava und Marak, traditioneller Musik, Trommlern und Tänzern aus Massannah genossen die Segler einen entspannten gemeinsamen Abend vor dem mit Spannung erwarteten Showdown in der Omanischen See.


 

IN 58 TAGEN IM OMAN: JUGEND WELTMEISTERSCHAFT IM LASER RADIAL

Kurz vor Silvester beginnt am 29. December die Laser Radial Jugendweltmeisterschaft mit der Eröffnungsfeier in der Al-Massannah Sports City. Drei junge Steuerfrauen und Steuermänner starten bei den Titelkämpfen für Deutschland. Philipp Buhl, der in seiner Karriere auch einmal im Laser Radial segelte, sagte im Oman: „Es ist für junge ambitionierte Segler wichtig bei internationalen Regatten Erfahrung zu sammeln. Hier im Oman ist es schön: Es gibt jeden Tag Wind, der selten extrem ist. Die Sonne scheint, die Marina ist perfekt für eine solche Jugendregatta geeignet, weil alle und alles dicht beieinander sind.“

Die Laser Radial Jugend Weltmeisterschaft beginnt am 29. Dezember. Alle Informationen, Meldelisten, Meldeformulare und Regatta-Dokumente finden sich hier: 

http://events.laserinternational.org/en/events/list/104z1

Information für Fernsehsender:

Rechtefreies Filmmaterial können Sie auf dem Server von Oman Sail finden:

Außerdem hier:

https://media.sunsetvineapp.net <https://media.sunsetvineapp.net/>

Benutzer (user): appftp

Passwort (password): news

Ordner (folder): SVAPP_NEWS - Laser World Championships 2013

Darunter Interviews mit:

Philipp Buhl und Nick Thompson

Daphne Morgan Barnicoat | Global PR Manager

+33 (0)6 33 02 61 63 | +968 970 84836

daphne.morganbarnicoat@omansail.com 

Andreas Kling

Oman Sail | German PR Consultant

M: +49 (0)172 257 8817

E: andreaskling@t-online.de

 


Hinweis an die Redaktionen: Oman Sail ist eine nationale Initiative, die 2008 mit dem Ziel gegründet wurde, die Entwicklung der Bevölkerung des Omans durch die Kraft des Sports zu fördern. Das Chancengleichheits-Projekt umfasst Segelprogramme für Tausende von jungen Männern und Frauen aus dem Oman und inspiriert so eine neue Generation, das Segeln zu entdecken. Zum Projekt gehören eine Segel-Nationalmannschaft sowie leistungsstarke Inshore- und Offshore-Rennteams, die alle von internationalem Top-Coaching profitieren und das ultimative Ziel haben, eine Olympia-Medaille für den Oman zu gewinnen. Das Programm beinhaltet zudem die Verpflichtung, bis 2020 an acht Segelschulen, von denen drei bereits in Betrieb sind, 70.000 Kindern aus dem Oman Segelunterricht zu erteilen. Das Ziel ist es, durch Regattateilnahmen in der Heimat und im Ausland das maritime Erbe des Oman wieder aufleben zu lassen und gleichzeitig das Land regional und international als erstklassige Tourismus-Ziel und ideale Destination für ausländische Investitionen bekannter zu machen. Oman Sail will einer Generation von Omanis Selbstvertrauen geben und wertvolle, übertragbare Fähigkeiten und Kompetenzen fürs Leben vermitteln. Um auf dem Laufenden zu bleiben: www.omansail.com


 

Zugang zu hochauflösenden Fotos und sendefähigem Fernsehmaterial sowie den Pressemappen von Oman Sail erhalten Redaktionen unter: http://media.qiusystem.com/omansail/en/home

 

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